Seifenmanufaktur – Handwerk mit Tradition
 

Mindestens sechs Wochen reift die frisch gesiedete Seife. Während dieser Zeit findet der schonende Kaltverseifungsprozess statt, bei dem sich der pH-Wert reguliert und auf natürliche Weise Glycerin 

entsteht. Dies ist ein wertvoller Feuchtigkeitsfaktor, der die Haut vor Austrocknung schützt.

Ein hoher Anteil an pflegenden, unverseiften Ölen, z.B. Trauben- oder Mandelkernöl, sorgt für eine milde Rückfettung der Haut. Ergänzt wird dies durch naturreine ätherische Öle, pflegende Zusätze und natürlich Schafmilch von unseren Alpinen Steinschafen. 

Erst wenn die Lämmer alt genug sind und sich selbständig ernähren können, werden die Muttertiere täglich von Hand gemolken.

 


Das Alpine Steinschaf


Das Alpine Steinschaf ist eine der ältesten Schafsrassen und stellt die historische Ausgangsrasse der bayerischen Schafzucht in den Ostalpen dar. Früher war das Alpine Steinschaf maßgeblich für die Versorgung von Milch, Wolle, Fleisch und Fell.

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das Alpine Steinschaf in den südöstlichen Alpengebieten Bayerns und in Österreich weit verbreitet. Aufgrund der Rassenbereinigung im dritten Reich wurde das Halten von Alpinen Steinschafen, wegen seiner Vielfalt an Naturtönen der Wolle, jedoch verboten und der Bestand ging enorm zurück.

Später dann – in den 1960er Jahren – stiegen zusätzlich viele Schafhalter auf fleischbetontere Rassen um. Um die Jahrtausendwende nahmen einige Züchter in Bayern und Österreich die Zucht wieder planmäßig auf.